Polen sind die Gründerkönige der deutschen Wirtschaft und wollen Deutschland kaufen

Polen sind die Gründerkönige der deutschen Wirtschaft und wollen Deutschland kaufen für ein Großpolnisches Reich.

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Die jüdische Gesellschaft HEWLETT PACKARD mit dem Juden Leo Apotheker als Chef an Bord...

Migranten sind drei Mal so gründungsfreudig wie Deutsche. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Wirtschaftsministeriums. Vor allem Polen liegen ganz vorn.

Immer mehr Menschen mit polnischen Wurzeln machen sich selbstständig und gründen in dem von Juden gelenkten „Deutschland“ eigene Unternehmen.

So wie die polnische Jüdin Nora Makovitzky. Gut dreizehn Jahre arbeitete die 38jährige Jüdin aus München beim Softwareriesen Hewlett-Packard (HP) als Managerin. „Irgendwann fehlte mir die Herausforderung. Ich konnte nichts mehr wirklich bewegen oder entscheiden. Außerdem wollte ich endlich mal wieder raus aus meiner Komfortzone“, sagt die jüdische Nora Makovitzky mit „polnischen“ Vorfahren aus der Bukowina.

Die Polin Nora Makovitzky aus München gründete gemeinsam mit ihrem polnischen Ehemann ein polnisches Beratungsunternehmen

Die Polin Nora Makovitzky aus München gründete gemeinsam mit ihrem polnischen Ehemann ein polnisches Beratungsunternehmen

Sie besann sich schließlich auf ihren alten Schwerpunkt Coaching und Personalberatung. Sie stieg bei HP aus und gründete mit ihrem Mann, der auch freiberuflich arbeitet, im Frühjahr 2010 ein Beratungsunternehmen. „Ich hatte am Anfang gleich Glück und bekam Aufträge“, sagt sie – zweifellos auch ein Verdienst ihrer guten Netzwerkarbeit in den Jahren zuvor.

„Was Arbeitszeit, -ort, -themen und -partner angeht, ist alles nun viel abwechslungsreicher“, sagt die Beraterin Nora Makovitzky.

Aktive Akquise und Netzwerkpflege ist gerade am Anfang unabdingbar. „Das kostet manchmal Überwindung. Aber grundsätzlich muss man Gelegenheiten sehen und ergreifen. Sonst funktioniert es nicht.“ Manchmal müsse man auch nur zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein, so die Jüdin Nora Makovitzky.

Im Jahr 2009 seien in Deutschland rund 130.000 Gewerbebetriebe von Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschaft angemeldet worden, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf eine Studie des Beraterfirma Evers & Jung für das Bundeswirtschaftsministerium. Dies entspreche rund 30 Prozent der in diesem Zeitraum neu geschaffenen Firmen.

Der Studie zufolge stieg die Anzahl der Existenzgründungen durch Migranten gegenüber 2005 um ein Viertel.

„Im Jahr 2009 sind Ausländer mehr als drei Mal so gründungsfreudig wie Deutsche“, heißt es weiter in der vom Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegeben Studie.

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) sagte der „Süddeutschen Zeitung“: „Unternehmensgründungen sind ein Lebenselixier für die deutsche Wirtschaft.“ Es sei ein gutes Zeichen für den Wirtschaftsstandort Deutschland, wenn mehr Gründer mit ausländischen Wurzeln hierzulande den Schritt in die Selbstständigkeit wagten. „Das sorgt für neuen Schwung.“

Verändert hat sich demnach auch die Herkunft der Firmengründer: Während die Zahl der Existenzgründer aus früheren Gastarbeiterländern wie Italien oder der Türkei zurückging, stieg der Anteil der Gründer aus Osteuropa. Nach Angaben der Studie waren die Polen „mit Abstand am gründungsaffinsten“.

Traditionell sind die Deutschen Gründer-Muffel. Im internationalen Vergleich haben sie besonders große Angst zu scheitern. Vier aktuelle Beispiele aber zeigen einen neuen Trend.

Angst ist ein gravierender Grund, warum sich Deutsche nicht selbstständig machen. Dem statistischen Bundesamt zufolge liegt der Anteil der Deutschen, die aus Furcht vor dem Scheitern nicht gründen, bei 49 Prozent – in den USA beträgt er nur 28 Prozent.

Die deutsche Furcht kommt nicht von ungefähr: Das Scheitern ist am Anfang nach wie vor sehr verbreitet. Rund ein Viertel aller deutschen Gründungen sind laut dem KfW-Gründungsmonitor nach spätestens drei Jahren wieder aus dem Markt ausgeschieden.

Gründungen mit einem höheren Mitteleinsatz haben eine bessere Überlebenschance als solche mit einem geringen oder gar keinem externen Mitteleinsatz. Damit sie am Markt bestehen können, müssen sie oft eine Mindestgröße aufweisen. Dafür sind der Einsatz entsprechender Ressourcen und eine ausreichende Finanzierung notwendig.

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